Wir sind ein spezialisierter Dienstleister für Bau- und Wohngenossenschaften mit über zehn Jahren Branchenerfahrung.

Kommunikation und Digitalisierung denken wir zusammen — von Geschäftsberichten über Mitgliederversammlungen bis hin zu barrierefreien Websites und intelligenten digitalen Lösungen.

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Vom Pflichtdokument zum Kommunikationsinstrument

Es gibt in jeder Genossenschaft eine Publikation, die jedes Jahr erscheint, jedes Jahr Aufwand verursacht und jedes Jahr von erstaunlich wenigen Menschen wirklich gelesen wird: den Geschäftsbericht. Er liegt in der Geschäftsstelle aus, er wird zur Mitgliederversammlung verteilt, er findet seinen Weg auf die Website, oft als PDF mit dreistelliger Seitenzahl. Und dann verschwindet er. Dabei ist er, nüchtern betrachtet, eines der wenigen Dokumente im Jahr, das alle relevanten Bezugsgruppen einer Genossenschaft gleichzeitig erreicht: Mitglieder, Aufsichtsrat, Verbandsprüfer, Politik, Kommunalverwaltung, Banken, Medien.

Warum der Geschäftsbericht in vielen Genossenschaften unter seinem Wert behandelt wird, und was sich ändert, wenn man ihn neu denkt

Einleitung

Es gibt in jeder Genossenschaft eine Publikation, die jedes Jahr erscheint, jedes Jahr Aufwand verursacht und jedes Jahr von erstaunlich wenigen Menschen wirklich gelesen wird: den Geschäftsbericht. Er liegt in der Geschäftsstelle aus, er wird zur Mitgliederversammlung verteilt, er findet seinen Weg auf die Website, oft als PDF mit dreistelliger Seitenzahl. Und dann verschwindet er. Dabei ist er, nüchtern betrachtet, eines der wenigen Dokumente im Jahr, das alle relevanten Bezugsgruppen einer Genossenschaft gleichzeitig erreicht: Mitglieder, Aufsichtsrat, Verbandsprüfer, Politik, Kommunalverwaltung, Banken, Medien.

Diese Diskrepanz zwischen Aufwand und Wirkung ist kein Schicksal. Sie ist eine Frage der Haltung. Wer den Geschäftsbericht als Pflichtdokument behandelt, bekommt ein Pflichtdokument. Wer ihn als kommunikatives Jahresfazit versteht, bekommt etwas anderes: ein Kommunikationsinstrument, das im Genossenschaftsjahr eine eigene, tragende Rolle spielen kann.

Was ein Geschäftsbericht heute typischerweise leistet

In der Praxis vieler Genossenschaften ist der Geschäftsbericht zunächst einmal das, was die handelsrechtlichen und genossenschaftsrechtlichen Vorgaben aus ihm machen: ein Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung, Anhang, ergänzt um den Lagebericht. Der Vorstand hat ihn aufzustellen, der Aufsichtsrat zu prüfen, der Verband zu testieren. Diese Architektur ist sinnvoll, sie schafft Vergleichbarkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen. Aber sie ist zunächst einmal eine Architektur des Nachweises. Was in vielen Berichten dazukommt, sind Bilder von Bauprojekten, ein Vorwort des Vorstands, gelegentlich ein Grußwort des Aufsichtsrats, ein Layout, das je nach Budget und Hausgeschmack zwischen funktional und repräsentativ schwankt. Was selten dazukommt,…

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