Die Anforderungen an Bau- und Wohngenossenschaften wachsen. Regulatorisch, gesellschaftlich und in der Erwartungshaltung einer sich wandelnden Mitgliederschaft. Wer Gemeinschaft erhalten und gestalten will, braucht heute beides: fundierte Kommunikation und zeitgemäße digitale Lösungen.
Bau- und Wohngenossenschaften durchleben aktuell einen grundlegenden Wandel. Nach Jahrzehnten, in denen gute Wohnungen für sich sprachen und Kommunikation sich auf die jährliche Mitgliederversammlung und den Geschäftsbericht beschränkte, wachsen die Anforderungen auf nahezu allen Ebenen gleichzeitig. Neue regulatorische Pflichten wie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, Nachhaltigkeitsberichtspflichten und erhöhte Transparenzanforderungen treffen auf eine Mitgliederstruktur, die sich verändert: Die Babyboomer-Generation, die viele Genossenschaften über Jahrzehnte geprägt hat, geht in den Ruhestand. Junge Familien, Digital Natives und eine kulturell vielfältige Mitgliederschaft rücken nach, mit anderen Erwartungen an Information, Beteiligung und Service.
Dieser demografische Wandel betrifft nicht nur die Mitgliederseite. Auch innerhalb der Genossenschaften selbst vollzieht sich ein Generationenwechsel. Langjährige Vorstände und erfahrene Verwaltungsmitarbeiter gehen in den Ruhestand, und die Nachbesetzung dieser Positionen wird zur echten Herausforderung. Der Fachkräftemangel macht vor der Wohnungswirtschaft nicht halt. Qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber erwarten heute einen modernen digitalen Auftritt des Arbeitgebers, eine zeitgemäße Website, Präsenz in sozialen Netzwerken und professionelle Kommunikation nach außen. Genossenschaften ohne sichtbaren digitalen Auftritt fallen im Wettbewerb um die besten Köpfe zunehmend durchs Raster. Recruiting wird damit zu einer Kommunikationsaufgabe, die weit über eine Stellenanzeige im Amtsblatt hinausgeht.
Gleichzeitig wandelt sich das Bild der Genossenschaft selbst. Wo früher der soziale Wohnungsbau im Vordergrund stand, entstehen heute moderne Quartiere, Mehrgenerationenhäuser und innovative Wohnformen, die gegenüber Mitgliedern, Politik und Öffentlichkeit kommuniziert werden müssen. Diese Verjüngung der genossenschaftlichen Strukturen, sowohl in der Mitgliederschaft als auch in den Organisationen selbst, erfordert eine Kommunikation, die inklusiv ist: von der Seniorin, die ihr gedrucktes Magazin schätzt, bis zum jungen Mitglied, das Informationen über eine App erwartet. Hinzu kommt die wachsende kulturelle Vielfalt in vielen Genossenschaften. Mitglieder aus zahlreichen Nationen zu erreichen und einzubinden, war lange eine kaum lösbare Aufgabe. Moderne Technologien machen das heute zunehmend möglich.
Dabei geht es nicht um klassisches Vermietungsmarketing. Eine Genossenschaft mit langen Wartelisten braucht keine Werbung. Was sie braucht, ist eine fundierte, vielschichtige Kommunikation nach innen und außen: Geschäftsberichte, die Vertrauen schaffen. Mitgliedermagazine, die Gemeinschaft sichtbar machen. Versammlungen, die professionell vorbereitet und begleitet werden. Pressearbeit, die den genossenschaftlichen Beitrag zur Gesellschaft vermittelt. Und digitale Lösungen, die all das tragen, von barrierefreien Websites über Mitgliederportale bis hin zu KI-gestützten Kommunikationstools.
In Zeiten eines knappen Wohnungsangebots spielt auch die politische Sichtbarkeit eine wachsende Rolle. Genossenschaften, die ihre gesellschaftliche Leistung sichtbar machen, haben erfahrungsgemäß bessere Voraussetzungen bei Fördermitteln, Baulandvergaben und politischen Entscheidungsprozessen. Wer öffentlich kaum in Erscheinung tritt, lässt diese Möglichkeiten ungenutzt.
Vorstände, Referenten und Mitarbeiter der Genossenschaften können diesen wachsenden Anforderungen mit den vorhandenen Ressourcen oft nicht vollständig gerecht werden. Aus diesem Bedarf heraus haben wir uns auf die Wohnungswirtschaft spezialisiert. Die EHNES GmbH verbindet Kommunikation und Digitalisierung für Bau- und Wohngenossenschaften, seit über einem Jahrzehnt. Wir begleiten unsere Kunden bei der Erstellung und Publikation von Geschäftsberichten, bei der Organisation von Mitgliederversammlungen, bei Mitgliederkommunikation und Pressearbeit ebenso wie bei der Entwicklung digitaler Lösungen: Websites, Mitglieder-Logins, Prozessoptimierungen und individuelle Open-Source-Lösungen statt teurer Standardsoftware. Nicht als Werbeagentur und nicht als reiner IT-Dienstleister, sondern als Partner, der beide Welten zusammendenkt.
Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen einen umfassenden Einblick in unsere Arbeitsweise und die Themen, die Baugenossenschaften heute bewegen.